Ideen und Visionen – Gedanken zum Nachdenken

Am Anfang steht die Idee, die oft zunächst der Mehrzahl obskur vorkommt:

  • Die Erde ist eine Kugel.
  • Der Mensch stammt vom Affen ab
  • In der Zukunft wird das Fliegen so selbstverständlich sein, wie mit der Kutsche zu fahren.
  • In 100 Jahren werden die Menschen zum Mond fliegen.

Für uns ist das heute selbstverständlich, wir wissen nicht nur, dass die Erde eine Kugel ist (vielleicht nicht vollkommen kugelrund ;-)) – wir wissen, dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist, sondern nur einer von vielen Planeten in einem Sonnensystem. Wir hegen (bis auf ein paar ewig Gestrige) keinen Zweifel an der Abstammungslehre, weil die Affen uns doch in jeder Lebenslage einfach zu ähnlich sind. Wir fliegen von A nach C über B und sehen es nicht mehr als Wunder an. Die Menschheit hat nicht nur den Mond besucht (Verschwörungstheoretiker – Ruhe), sondern schicken – wie heute Sonden zum Mars und erforschen das Universum.

Das alles haben wir erreicht, weil Menschen mit Visionen eine Chance bekommen haben, diese umzusetzen, auch wenn nicht alle Theorien sich in der Praxis als „wahr“ erweisen und bestätigen lassen, so zeichnet uns dies aus. Wir wollen uns weiterentwickeln, nicht stehen bleiben, wir wollen die Welt verändern, die Zukunft gestalten.

Sind wir heute anders als im Mittelalter – manchmal nein. Menschen stellen uns Visionen der Sicht auf die Zukunft vor und die Masse hat nichts Besseres zu tun, als erst einmal 100 Gründe des Widerlegens zu suchen:

  • Das führt ins Chaos!
  • Das könnt ihr nicht erst meinen!
  • Das haben wir immer schon so gemacht, also muss es richtig sein!

 

All das heißt nur, man möchte,  dass die Welt so bleibt, wie sie ist. Ideen und Visionen sind zarte Pflänzchen, die leicht sterben, wenn man sie nicht leben und nicht überleben lässt. Denkt darüber nach wenn ihr euch über die nächste Idee eines anderen lustig macht oder gleich Zeter und Mordio schreit bzw. den Weltuntergang herbei beschwört.

Nicht jede Idee wird sich als umsetzbar oder wissenschaftlich gesehen als wahr bestätigen lassen, aber wie sollen wir das herausfinden, wenn wir anderen nicht einmal die Chance lassen, zu erklären, zu erläutern. Es gehört Mut dazu, mit einer Idee an die Oberfläche der Öffentlichkeit zu kommen, wer soll noch den Mut finden, wenn jede Idee bereits im Keim erstickt wird und keine Chance zur Verbesserung erhält.

Angst vor Veränderung, Festhalten an Gewohnten sind keine Merkmale einer aufgeschlossenen Gesellschaft. Es lohnt sich darüber nachzudenken und Ideen und Visionen anderer den notwendigen Respekt entgegenzubringen und darüber nachzudenken, was für die Idee sprechen könnte als sie einfach nur abzulehnen. Mit Angst Politik machen, kann nicht der Weg zu einer Zukunft sein oder?

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Ein Gedanke zu “Ideen und Visionen – Gedanken zum Nachdenken

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