Liquid Democracy ist eine Erweiterung der Möglichkeiten der direkten Demokratie

Liquid Democracy hat sowohl Elemente der repräsentativen als auch der direkten Demokratie, nach dem der Vergleich mit der repräsentativen Demokratie bereits im letzten Blogbeitrag geführt wurde, nun zur direkten Demokratie. Die Elemente der direkten Demokratie bei Liquid Democracy bestehen darin, dass jeder Teilnehmer gleichberechtigt zu anderen Teilnehmern Anliegen einbringen kann, diese unterstützen, weiterentwickeln und auch über diese abstimmen kann. Dieses „Kann“ ist allerdings kein Muss wie es sonst bei der Umsetzung der direkten Demokratie bekannt ist. Durch Delegation kann man sich beteiligen, ohne aktiv bei jeder Entscheidung dabei zu sein.

Unterstützung für das eigene Anliegen

Der Begriff direkte Demokratie ist für uns meist mit direkter Beteiligung bei einer Entscheidung verbunden. Wir kennen verschiedene Verfahren, mit deren Hilfe man Sachthemen Entscheidungsträgern vorstellen kann. Wenn jedem Mitglied einer Organisation beispielsweise die Möglichkeit offen steht, an Gliederungsversammlungen teilzunehmen, können die Mitglieder theoretisch gesehen, eigene Anliegen auf die Tagesordnung bringen. Dafür gibt es je nach Organisation bestimmte Verfahren, die einfachste Variante wäre, dass die Tagesordnung mit einer Mehrheit beschlossen wird, bei der das eigene Anliegen bereits auf der Tagesordnung steht. Somit wäre sichergestellt, dass das eigene Anliegen behandelt wird.

Diese Verfahrensweise wird schwieriger, wenn die Organisation viele Mitglieder mit vielen verschiedenen Anliegen hat, dann besteht nicht für jedes Mitglied die Möglichkeit, sein eigenes Anliegen auf die Tagesordnung zu bringen, dann hat das Anliegen nur eine Chance, wenn es genügend Unterstützer für das Thema gibt , somit die Entscheidung zur Behandlung des Sachverhaltes positiv ausfällt. Wenn das eigene Thema das Interesse der Mehrheit nicht findet, hat man keine Möglichkeit, dass es behandelt wird. So wird man vor der Gliederungsversammlung über die zur Verfügung stehenden direkten und indirekten Kommunikationsformen versuchen, Abstimmungen zu treffen, welche Anliegen die Dringlichkeit haben, um deren Behandlung sicher zu stellen.

Es reicht also nicht, dass man die Möglichkeit hat, eigene Anliegen anzubringen, somit direkt Anliegen vorzubringen, man braucht Unterstützer seines Anliegens.

Etwas anders sieht es auch, wenn man die Anliegen der Mitglieder per Losverfahren zur Behandlung auswählt, jedes Anliegen hat statistisch gesehen die gleichen Chancen, behandelt zu werden. Allerdings ist die Behandlung eines eher unbekannten Anliegens nicht unbedingt von Erfolg gekrönt, wenn man zuvor diejenigen, die letztendlich die Entscheidung herbeiführen, nicht genügend informiert hat. Ein Losverfahren durchzuführen, wäre in dem Sinne ein Beitrag zur Umsetzung direkter Demokratie, bei denen auch Minderheitenmeinungen behandelt werden können. Voraussetzung dafür ist, dass keine Quoren vorliegen, die das Anliegen erfüllen muss.

Nicht anders sieht es mit der direkten Demokratie in der Politik aus, wenn man sich die möglichen Verfahren zur politischen Mitbestimmung, also beispielsweise Volksinitiativen und Volksbegehren auf Landesebene näher betrachtet. Das eigene Anliegen allein reicht nicht aus, damit es bei einem Parlament in Entscheidungsgremien behandelt wird, man braucht hierzu Unterstützer, also andere Bürger, die ebenfalls das Interesse an dem ausgewählten Sachthema teilen und hierzu eine Entscheidung haben möchten. Wenn man genügend Unterschriften = Unterstützer gesammelt hat, wird das eigene Anliegen je nach Verfahren geprüft.

Auch um bei politischen Prozessen sich an Entscheidungen zu beteiligen oder diese herbeizuführen, benötigt man bei der gegenwärtigen Gesetzeslage eine festgelegte Anzahl Unterstützer, nur dann wird das eigene Anliegen behandelt.

Fazit: Jedes Anliegen, auch in der direkten Demokratie wird von Einzelpersonen oder Gruppen eingebracht, je größer die Gruppe, die das Interesse teilt, desto größer die Chance, dass ein Thema behandelt wird. Um politische Entscheidungen herbeiführen zu können oder diese zu beeinflussen, wird oftmals in Verfahren die Erfüllung eines Quorums oder eines anderen Nachweises der Unterstützung verlangt. 

Die Verfahren Volksinitiativen und Volksbegehren (dass in einem Volksentscheid enden kann) werden allerdings aufgrund des hohen Aufwandes, den die Interessierten betreiben müssen, um die gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen, selten genutzt. Ohne eine organisierte Gruppe hat man kaum Chancen, die Auflagen und Quoren zu erfüllen, Einzelpersonen sind hiermit schlichtweg überfordert.

Würde man von nur von einer direkten Demokratie in unserem Land ausgehen, bei der die bestehenden Möglichkeiten von allen Berechtigten genutzt werden, die ihre Anliegen zur Entscheidung bringen wollen, würden wir nicht 2 bis 3 im Jahr gebeten,  eine Unterschrift für ein Volksbegehren / Volksinitiative zu leisten, sondern wahrscheinlich mehrmals täglich.

Je höher die Anzahl derer, die Unterstützung für ein Anliegen suchen, somit um die eigene Unterschrift für das Anliegen bitten, desto weniger wird man seine Unterschrift geben wollen und können. Gerade wenn sich Anliegen derart gleichen, dass man nicht entscheiden kann, welchem man jetzt die Unterstützung gibt, welchem nicht, wird man sich gegen alle entscheiden, um keinen Fehler zu machen. War nicht schon was ähnliches, in der letzten Woche Thema, habe ich nicht da schon unterschrieben? Es fehlt an den Informationen zum Thema, über das man eine Entscheidung getroffen werden soll. Aktionen zur Unterschriftensammlung sind eher keine Informationsveranstaltungen, man vertraut auf die Aussagen, die Dritte oder Medien äußern, wer beschäftigt sich schon vollständig mit einem Thema, bevor er eine Unterschrift leistet, mit allen Für und Wider?

Je höher die Anzahl der Anliegen, die eine Unterschrift benötigen, desto höher der Aufwand für den einzelnen, selbst wenn man sich nicht vollumfassend informieren will. Wenn man sich das Beispiel des Online-Petitionsausschusses des Bundestages nimmt, so haben dort die Mehrzahl der eingestellten Petitionen am Ende nicht die erforderliche Unterstützung, damit diese in Entscheidungsgremien behandelt werden. Selbst willige Nutzer dieser Oberfläche, die im Internet übersichtlich und leicht zugänglich ist, werden sich nicht an jeder Petition beteiligen, sondern an denen, die ihr Interesse findet – oder auch nur wenn sie auf ein Anliegen aufmerksam gemacht werden. Mittlerweile kann man sagen, je größer die Organisationen sind, die hinter einem Anliegen stehen, die dafür quasi Werbung machen, desto höher die Chance auf Behandlung. Themen von kleineren Organisationen oder Einzelpersonen gegen auf solchen Oberflächen quasi unter. Es ist schlichtweg eine Überforderung, wenn man davon ausgehen würde, dass jeder jeden Tag jede Petition nicht nur durchliest, sondern auch deren Sinn erfasst, ohne Fachkenntnis vom Thema zu haben bzw. andere Personen zu kennen, die diese unter Umständen besitzen und die man fragen kann.

Um auf Liquid Democracy zurückzukommen, wenn man, um Anliegen an bestimmten Sachthemen die Chance auf Behandlung geben will, ohne jedes Mal selbst jedes Anliegen zu erfassen und beurteilen zu müssen, so wäre die Erteilung einer Delegation an einen Dritten eine Möglichkeit. An jemanden, von dem man weiß, dass er sich mit bestimmten Sachverhalten intensiv auseinandersetzt oder auch, dass dieser einen weiteren Personenkreis kennt, der wiederum sich mit bestimmten Sachverhalten auseinandersetzt. Das Ziel einer derartigen Delegation wäre von der Fachkompetenz des Dritten zu profitieren oder von dessen Sozialkompetenz, das in seinem Bekanntenkreis eher Personen mit entsprechender Fachkompetenz zu finden sind. Auf diese Weise könnte man mehr Anliegen die notwendige Unterstützung geben.

Wenn man selbst sich aktiv politisch in bestimmten Sachgebieten beteiligt, kann man durch die Erteilung einer Delegation an einen Dritten, wiederum mehr Zeit mit den Themengebieten verbringen, die einen selbst stark interessieren. Je nach dem wie aktiv man in einem Themengebiet ist, besteht die Möglichkeit selbst Delegationen zu erhalten, damit sich wiederum Dritte mehr mit ihren Themen beschäftigen können. Das wäre der Idealfall der Arbeitsteilung, um gemeinsam Sachverhalte weiterzuentwickeln und somit die Möglichkeit, dass interessante Themen untergehen, zu verringern.

Andererseits bedeutet Liquid Democracy auch, die Beteiligung an Entscheidungen zu erhöhen. Nicht jeder wird in dem Gebiet zu der Uhrzeit zugegen sein, wenn für eine Entscheidung Unterschriften gesammelt werden, nicht jeder wird überhaupt vom Anliegen Kenntnis nehmen, bis die Unterschriftenaktion gelaufen ist. Weiterhin – zurück zu Online-Petitionen – hat nicht jeder die Möglichkeit, sich direkt im Internet zu beteiligen, wenn man keinen Zugang zum Netz hat, wird man noch nicht einmal Kenntnis von den Themen haben. Auch hier besteht in der Delegation die Möglichkeit auf mehr Beteiligung.

Mittels Delegationen kann man sich selbst an der Erfüllung von Quoren beteiligen, ohne direkt aktiv werden zu müssen, wenn man hierzu keine Möglichkeit hat. In der Realität sind wir vom Alltagsleben – Beruf, Familie, Studium, Schule etc. gefangen, so dass nicht die Möglichkeit besteht, trotz grundsätzlichem Interesse sich an allen interessanten Sachgebieten sich zu beteiligen. In der Realität besteht weiterhin noch die digitale Spaltung, das heißt das Personen mit keinem oder nur eingeschränktem Zugang zum Internet die Möglichkeit zur Information und Beteiligung schlichtweg fehlt. Durch eine Vertrauensentscheidung gegenüber Dritten könnten sie mehr oder weniger dauerhaft oder begrenzt Delegationen für Sachgebiete vergeben und könnten sich somit indirekt an Entscheidungsprozessen beteiligen.

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, in deren Folge wir anderen Aufgaben überlassen, in der Kenntnis, dass diese sie besser, schneller als man selbst erledigen bzw. dass sie sich für deren Umsetzung einsetzen. Ob das nun ist, dass wir ihnen aus beruflichen oder sozialen Gründen die Kompetenz zusprechen, es geschieht, ohne dass wir weiter darüber nachdenken, da es mittlerweile selbstverständlich ist, dass wir unsere Kinder in Kitas und Schulen geben und diese nicht allein unterrichten und vollständig allein erziehen.

Wir geben Bestellungen für Bücher beim Buchhändler um die Ecke auf, in der Kenntnis, dass wir dann das gewünschte Buch in ein paar Tagen in den Händen halten. Wir steigen in öffentliche Verkehrsmitteln, geben unser Vertrauen darauf, dass wir befördert werden, in die Hände anderer, alltägliche Entscheidungen und jeder selbst ist Bestandteil dieser Arbeitsteilung, die unser soziales und wirtschaftliches Leben bestimmt. Beim politischen Leben sind wir nicht so weit, da verhalten wir uns oftmals wie Eremiten, die alles im Alleingang erledigen wollen und überall dabei sein müssen. Die Frage ist, muss man überall dabei sein und trifft man auf diese Weise verantwortungsvolle Entscheidungen?

Haben wir so wenig Vertrauen in unsere Mitmenschen, dass wir uns die gelebte Art von Arbeitsteilung nicht vorstellen können, ohne dass wir auf bestimmte Personen wie in der repräsentativen Demokratie festgelegt sind? Es spricht ja nichts dagegen, Delegationen an Vertreter der repräsentativen Demokratie zu erteilen, wenn sie sich des Vertrauens als würdig erweisen, aber es ist wiederum ein „Kann“ – kein Muss.

Fazit: Mehr Beteiligung durch Arbeitsteilung können wir auch im politischen Leben erreichen, wenn wir lernen, anderen Menschen zu vertrauen und Kompetenz zu zu trauen. Durch die Freiheit sich letztendlich selbst beteiligen zu können, sind Delegationen das Sicherheitsnetz, dass das eigene Stimmgewicht auffängt, wenn man sich nicht direkt aktiv beteiligt. Andererseits kann man Delegationen auch gezielt einsetzen, um bestimmte Anliegen zu unterstützen, für deren Verfolgung einem schlichtweg die Möglichkeiten fehlen. 

Abgesehen von der Beteiligung besteht noch ein anderes Problem bei der direkten Demokratie, wie wir sie umsetzten. Es besteht lediglich die Möglichkeit für die Stimmberechtigten, Anliegen anzunehmen, abzulehnen oder sich ggf. zu erhalten. Die Gestaltungsmöglichkeit fehlt. Ist in jedem Fall der Vorschlag einer größeren Organisation, die den Aufwand der Voraussetzungen der direkten Demokratie betreiben kann der, der das Anliegen zutreffend widerspiegelt? Tritt nicht gerade unter Organisationen gleicher oder ähnlicher Richtung eine Art Konkurrenzverhalten auf, wer die Interessen besser vertritt? Vertreten sie letztendlich nur ihre eigenen Interessen und ein Teil der Stimmberechtigten geht ihnen auf den Leim, dass das Anliegen ihre Interessen widerspiegelt?

In jedem Fall ist es in den bestehenden Verfahren der direkten Demokratie eine Ja und Nein Entscheidung, unabhängig davon, dass man ggf. die Möglichkeit hat, irgendwo seine Ansicht dazu abzugeben. Wenn diese Ansicht lediglich einseitig geäußert wird, sie kein Einzug in den Entscheidungsprozess findet, wiederum unabhängig davon, ob sie zutreffend ist oder nicht, dann ist es in jedem Falle vergebene Lebensmüh. Nur mal die Meinung sagen, ohne dass man dadurch die Chance hat, etwas zu ändern, frustriert leicht.

Wer weiß, ob nicht jemand anders, eine bessere Idee hat, die das Anliegen wirklich voranbringen würde oder jemand genügend Fachkenntnis oder Rechtskenntnis hat, um das eigene Anliegen vor eklatanten Fehlern zu bewahren. Es soll vorkommen, dass andere Recht haben und mitunter bessere Ideen haben als man selbst, um das eigene Anliegen umzusetzen. Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass man Rat annimmt, der gut begründet ist und nicht unbedingt den Gegensatz vom eigenen Anliegen zum Inhalt hat.

Nur ist diese Art von gesundem Menschenverstand nicht unbedingt bei den Verfahren, die man unter direkter Demokratie erwähnen kann, gefragt. Wenn man ihm nachgehen würde, könnte man nicht nur eigenen Anliegen zu einer höheren Chance der Umsetzung verhelfen, sondern auch Alternativen zum eigenen Anliegen erstellen, über die letztendlich die Stimmberechtigten entscheiden. Die Art und Weise, in der Ja/Nein Entscheidungen in der direkten Demokratie verlangt werden, macht jeglichen Pluralismus zunichte. Strategisch gesehen, versucht man diejenige Position zur Entscheidung zu stellen, von der man ausgeht, dass die Formulierung die breit möglichste Zustimmung hat. Man möchte vor der Entscheidung quasi bereits einen Konsens über die zur Entscheidung stehende Position erhalten, ohne dass überhaupt Alternativen zur Kenntnis genommen werden.

Wenn nun man auf einer gemeinsamen Plattform gemeinsam an Anliegen einzelner arbeitet, die Zustimmung oder auch Ablehnung finden, ist die Chance, dass man Alternativen zu Anliegen erarbeiten kann, durchaus höher. Das Ergebnis wäre eine echte Wahl, nicht friss oder stirb, ja oder nein – eben eine Auswahl an Entscheidungen.

Aber auch um dies umsetzen zu können, Pluralismus in Entscheidungen herbeizuführen, wird man nicht umhin kommen, sich des Systems der Arbeitsteilung zu bedienen, da nicht jeder alles weiß und alles kann.

Direkte Demokratie verlangt von denjenigen, die möchten, dass ihr Stimmgewicht Einfluss ausübt, eine direkte aktive Beteiligung. Liquid Democracy bietet die Möglichkeit neben der direkten aktiven Beteiligung sich indirekt über Dritte aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und somit dem eigenen Stimmgewicht wiederum Einfluss zu verleihen.

Also – ketzerisch gefragt – ist reine direkte Demokratie nicht auch nur die Möglichkeit, die Anliegen einzelner Gruppen durchzusetzen, die den Aufwand bewältigen können, sogenannte Eliten stellen Thesen auf, für die Unterstützung gesucht wird, über die entschieden werden soll. Es kann nicht das Ziel sein, eine vollständige Beteiligung zu erreichen, dass ist nicht real, aber den Kreis derer, die sich an politischen Prozessen beteiligen können, zu erhöhen. Das setzt ein Interesse hierzu voraus. Die Erwartung, dass eine Mehrheit einer Gruppe sich in jedem Fall direkt beteiligt ist sehr hoch und je größer die Gruppe ist, desto unerfüllbarer.
Ist es Beteiligung, mit Ja oder Nein zu entscheiden ohne andere Gestaltungsmöglichkeiten im Verfahren zu besitzen, wenn man es nicht selbst eröffnet? Warum gibt es keine Möglichkeit bereits am Entwurf von Volksinitiativen und Volksbegehren mitzuarbeiten und hierzu bereits die Möglichkeit zu haben, sich umfassender zu informieren. Will man nicht, dass mehr Stimmberechtigte sich umfassend mit einem Sachverhalt und den verschiedenen Alternativen beschäftigen oder sind wir immer noch auf dem Level, dass man andere als sich selbst schlichtweg für zu unwissend hält, um das eigene Anliegen weiterbringen zu können. Aber vielleicht geht es am Ende auch nur darum, wer eine Initiative oder ein Begehren gestartet hat, wer bürgernäher als der andere ist, welche Partei näher zur Initiative oder zum Begehren steht.

Ich halte die repräsentative Demokratie in der jetzigen Umsetzung für überholt, aber die Möglichkeiten sich direkt demokratisch zu beteiligen, sind nicht nur von rechtlichen Hürden gesäumt, sondern auch von eigenen, die für jeden das Leben schreibt. Was also spricht dagegen, von beiden Formen der Demokratie die besten Elemente zu nutzen, die eine reale Beteiligung ermöglichen? Es wird auf jeden Fall ein Lernprozess sein, ich halte Liquid Democracy für die Zukunft, wenn wir wirklich bewusste Entscheidungen der Stimmberechtigten haben möchten.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Liquid Democracy ist eine Erweiterung der Möglichkeiten der direkten Demokratie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s